chronische Erkrankung der Haut. Die Mycosis fungoides geht von einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen, den T-Lymphozyten, aus. Sie gehört zur Gruppe der gering bösartigen Non-Hodgkin-Lymphome. Die Krankheit beginnt mit flachen scharf und polyzyklisch begrenzten, gelb‐rötlichen Herden auf der Haut, die dann zunehmend knotig wuchern, Geschwüre bilden und z. T. zerfallen. Typische Symptome sind allgemeiner Juckreiz und später fleckige oder flächenförmige Hautrötungen und Schuppungen. Im späten Stadium können die Lymphknoten und inneren Organe, z. B. der Darm, befallen werden. Zur Therapie werden kortisonhaltige Salben aufgetragen oder die betroffenen Hautstellen mit UV-Licht bestrahlt. Außerdem stehen Interferone, Vitamin‐A‐Abkömmlinge (Retinoide), Methotrexat, Röntgenbestrahlung oder eine Chemotherapie zur Verfügung.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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